Ausflug in Tausend und eine Nacht

Ausflug in Tausend und eine Nacht

Das erste Ziel unserer Medienreise im Mai war Dubai, die Millionenmetropole im Land von Tausend und einer Nacht, größte Stadt der Vereinigten Arabischen Emirate. Vom 15. bis 17. Mai waren wir hier, es hieß also: Druckbetankung, was Eindrücke, Ausflüge und Unternehmensbesuche anging. Zwei volle Tage hatten wir ein mehr als volles Programm durchzuexerzieren, doch es hat sich gelohnt: Dubai hat einen positiven und bleibenden Eindruck auf mich hinterlassen und ich hoffe, diese Fotos vermitteln euch ein wenig davon.

Building High And Higher

Dubai ist die Stadt architektonischer Superlativen und Größenwahnsinns in seiner reinsten Form. Noch Anfang der 90er standen hier fast keine größeren Gebäude. Das Stadtbild mutete dörflich an, bis Scheich Mohammed bin Rashid Al Maktoum die Vision hatte, seine Heimat den Metropolen der Welt nachzuempfinden. Als Oberhaupt der immer noch etablierten Monarchie mit schier unendlichen finanziellen Mitteln dank des Öl-Exports sind seinen Bestrebungen bis heute so gut wie keine Grenzen gesetzt. Was der Scheich will, bekommt er. Und so startete der Bauwahn.

Crazy Facts

Zwanzig Prozent aller Baukräne weltweit stehen in Dubai und werden für die ambitioniertesten Bauprojekte genutzt –darunter die weltgrößte Mall mit dem weltgrößten Aquarium, das weltgrößte Hotel sowie das höchste Gebäude der Welt, den Burj Khalifa. Innerhalb des gigantischen Komplexes findet man das welthöchste Restaurant, die welthöchste Moschee sowie den welthöchsten Club. Wir konnten den Burj Khalifa zweifach bestaunen: an unserem ersten Abend zogen wir uns am Fuße dieses 829 Meter hohen Kolosses das wohl geilste Wasser-Licht-Konzert rein, das ich jemals erlebt habe (einen Ausschnitt davon gibt’s weiter unten). Am darauffolgenden Morgen ging es dann hoch hinaus, auf die höchste Aussichtsplattform der Erde, wo es am frühen Morgen schon so heiß war, dass man förmlich gegrillt wurde. Der Ausblick auf die Millionenstadt, in deren Metropolregion rund 2,5 Millionen Menschen leben, war atemberaubend. Interessant: Nur etwa 17% dieser 2,5 Millionen Menschen sind Einheimische, die sogenannten Emirati. Der Rest sind Einwanderer, allem voran indische Gastarbeiter, die rund 50% der Bevölkerung von Dubai ausmachen.

Time To Say Goodbye

Bootstour, Mall-Durchquerung, At The Top, Hotelbesichtigung, Wüstensafari und ein paar Unternehmensbesuche, die mir gezeigt haben, dass das Arbeiten und Leben in einer modernen Diktatur gar nicht soooo schlecht sind (hier pitcht man nur vor EINEM und hat dann im besten Fall ausgesorgt): Dubai, I’ll miss you. Time to say: Goodbye!

P.S.: Wer mehr über unseren Zwischenstopp in Dubai erfahren möchte, besonders aus Sicht des Studiengangs Medienmanagement, der findet HIER den entsprechenden Artikel meiner Kommilitonen auf dem offiziellen Blog der Hamburg Media School.

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