Digital Nomadism in Hamburg – Heute: Hafencity Universität

Digital Nomadism in Hamburg – Heute: Hafencity Universität

Im Zuge meiner Masterthesis und der Zeit in Thailand konnte ich mich mehr und mehr für das Thema Mobile Working, Digital Nomadism, Arbeiten von unterwegs oder wie auch immer ihr es nennen wollt, begeistern. Der Trend in der heutigen Arbeitswelt geht stark in Richtung von Mischformen: fester Arbeitsplatz auf der einen Seite, kreative Ecken des Austauschens und Co-Workings und Home Office auf der anderen Seite. Für meine berufliche Zukunft wünsche ich mir diese Flexibilität, die nicht zuletzt Lebensqualität bedeutet, auch. Deshalb klappere ich jetzt schonmal verschiedene tolle Orte ab, teste, wo die Produktivität am besten und die Arbeitsbedingungen am komfortabelsten sind … und teile das natürlich mit euch.

Der heutige Tag hat mich an die Hafencity Universität geführt, der meiner Meinung nach spannendsten Einrichtung um aktuell Architektur in Deutschland zu studieren. Inmitten unzähliger Bauprojekte der Moderne war der geradlinige Bau der HCU das erste Gebäude, was stand, und heute einen regen Uni-Betrieb verzeichnet.


Das rohe, minimalistische und doch edle Beton-Design mit großflächigen Glas-Elementen zieht sich durchs ganze Gebäude und gibt Raum zur kreativen Entfaltung. Wie schon beim SPIEGEL-Haus war ich beeindruckt von dem großen, luftigen Atrium, welches auf der dem Haupteingang gegenüberliegenden Seite einen Ausblick auf neue Großprojekte der Hafencity bietet – im Hintergrund ragt sogar die beeindruckende Elbphilharmonie in die Höhe:

Zu linker Hand findet sich die vom Studentenwerk betriebene Mensa und das dazugehörige Café – gutes Essen und leckerer Caramel Macchiato zu fairen Preisen.


Auch hier pulsieren die kreativen Energien der Einrichtung und so wurde aus Müll erfolgreich Kunst:

Rechts vom Atrium findet sich schließlich der Ort fürs Denken, Philosophieren und Schaffen – die kleine Bibliothek der HCU. Im Gespräch mit einigen Studenten hieß es, die Arbeitsplätze seien hier recht rar, besonders diejenigen für Stillarbeit. Hier sollte man als „Eindringling“ natürlich respektvoll verzichten, falls reger Betrieb herrscht. Ich hatte also Glück 😉


Wer mit dezentem Hintergrundgemurmel gut zurecht kommt, findet in der Mensa oder dem Café seinen Arbeitsplatz. Auch ein kurzer Abstecher in die oberen Etagen dürfte durchgehen, um einmal die „Wohnzimmer-Atmosphäre“ der HCU zu schnuppern:

Bei all diesen Möglichkeiten ist natürlich immer darauf Rücksicht zu nehmen, dass man als Externer hier ist und jeder Student Vorrang hat. Kein Digitaler Nomade sollte hier für einige Monate sein Lager aufschlagen, auf Erkundungstour ist ein Abstecher zur HCU jedoch jedem zu empfehlen! 

Tolles Gebäude, viele kreative Menschen, mit denen man schnell mal im Café schnacken und sich inspirieren lassen kann und eine verdammt spannende Lage in dem Hamburger Stadtviertel, dessen Bild sich am meisten und schnellsten wandelt.


P.S.: Klare Empfehlung für die WordPress-Smartphone-App! Das war der erste Beitrag, der komplett am iPhone entstanden ist, inklusive Fotos, Bildbearbeitung, Text und Formattierung 🙂 Spannend!

Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.