Digital Nomadism in Hamburg – Heute: Staats- und Universitätsbibliothek Carl von Ossietzky

Digital Nomadism in Hamburg – Heute: Staats- und Universitätsbibliothek Carl von Ossietzky

Gestern führte mich mein Weg nach einem spannenden Abstecher ins Greenhouse von Gruner + Jahr – ebenfalls einem Ort, an dem kreative Energien nur so darauf warten, freigesetzt und in tolle Konzepte gegossen zu werden – zur altehrwürdigen Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg.

Oh Boy habe ich hier die letzten Wochen und Monate Nerven gelassen, Tränen vergossen und Fleiß-Schweiß transpiriert, hier in der guten alten Stabi. Nichtsdestotrotz ist sie nach wie vor ein spannender Ort zum Arbeiten, Studieren und Inspirieren lassen für mich. Wie schon bei meinem Ausflug zur HCU interessierte mich auch hier die „Architektur des Wissens“ und welchen Einfluss sie auf die Lern- und Arbeitsatmosphäre hat. Und so viel sei gesagt: der Muff und Charme der akademischen 60er bis 70er fasziniert mich immer noch. Ich fühle mich hier extrem wohl. Allein schon die Kunst, an der man hier so lapidar vorbeischlendert im eigenen Stress, ist doch eine beeindruckende Quelle der Inspiration. Und wenn schon nicht die Kunst an sich, dann doch die altehrwürdigen Persönlichkeiten, die einen bei der Arbeit beobachten – unter anderem Georg Friedrich Händel, der im Treppenhaus hängt:

Doch nicht nur reale Persönlichkeiten stehen einem bei den Herausforderungen der heutigen Studien- und Arbeitswelt bei, sondern auch bekannte Roman-Figuren wie Nils Holgersson, dessen Fach ich leider nicht immer für mich beanspruchen konnte.

Mit Händel im Ohr und wie Nils Holgersson auf seinen Gänsen kann man hier schon recht gut durch die Gänge schlendern und die Leute beim Lernen und Arbeiten beobachten.

Oder sich im Treppenhaus verlaufen …

Oder versuchen, sich endlich zur Arbeit zu motivieren und dabei all die emsigen Studis als gutes Beispiel heranzuziehen:

Die Stabi bietet jedenfalls allen Wissbegierigen die passenden Möglichkeiten zum Arbeiten und Studieren, ob wie oben bereits gezeigt im geschäftigen Eingangsbereich, der unten noch um ein kleines Café ergänzt wird. Oder wie hier, eingepfercht in der persönlichen kleinen Konzentrations-Wabe:

Sogar ne‘ eigene Medienwerktstatt gibt’s hier, die einem bei der Wissensverarbeitung keine Wünsche offen lässt.

Ich musste nach meinem kleinen Rundgang jedoch feststellen, dass ich die klassischen Lesesäle einfach am meisten bevorzuge. Unendliches Schweigen, vielfältiges Wissen und eine klimatisierte Umgebung – zum Rocken der Masterthesis, zur Befriedigung unersättlicher Neugierde, zur kreativen Entfaltung, whatever.

Das Ding hier ist jedenfalls durch und da hatte die Stabi einen nicht unwesentlichen Anteil dran. Also danke, du muffiges, charmantes Beton-Monster! <3

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