zUStAende – Sommersemester 2011

zUStAende – Sommersemester 2011

Projekt-Beschreibung

Während meines Bachelors an der Hochschule der Medien in Stuttgart war ich lange Zeit für die Studentenzeitschrift zUStAende tätig – 3 Semester davon hatte ich die Hauptverantwortung für die rund 30-köpfige Redaktion und konnte mich in dieser Position kreativ austoben. Die zUStAende-Redaktion hat es sich zur Aufgabe gemacht, den Studierenden Semester für Semester ein qualitativ hochwertiges, inhaltlich interessantes Medium zu bieten, über das sie sich informieren und unterhalten können – eine Zeitschrift, geschaffen von Studenten für Studenten, unabhängig und komplett eigenständig, die sich jedes Semester neu erfindet und verbessert: Neue Themen, neue Erscheinungsformen, neue Beilagen und natürlich neue Konzepte.

Alle Fäden laufen dabei in der Position des Hauptverantwortlichen zusammen. Es muss eine Person geben, die einen Gesamtüberblick hat, alle Ansprechpartner kennt, die Teams und ihre Arbeiten miteinander verknüpft und dadurch die erfolgreiche Realisation der aktuellen Ausgabe gewährleistet. Doch nicht nur die Organisation und Leitung des Teams liegt im Aufgabenbereich des Hauptverantwortlichen: Er muss den übrigen Redaktionsmitgliedern auch ein Vorbild sein, sie motivieren, denn ohne Motivation geht bei einem so umfangreichen freiwilligen Engagement – gerade kurz vor der Prüfungsphase – gar nichts. Dazu sollte er selbst bei den kleinsten Arbeiten, wie dem Setzen von Texten ins Layout oder den verschiedenen Handarbeiten während der Weiterverarbeitung, persönlich mit anpacken. Der dritte Punkt, der für den Hauptverantwortlichen wichtig ist, ist der Fortschritt: Das Bestreben, sich von den Vorgängern abzuheben, einen bleibenden Eindruck zu hinterlassen und die zUStAende somit voranzubringen, ist zwar ein ungeschriebenes, aber dennoch wichtiges Ziel.

Zur Ausgabe des Sommersemesters 2011

Das Sommersemester 2011 startete in einer ereignisreichen Zeit:

Fukushima kurz vor dem Supergau, neu entfachte Debatten über die Atompolitik und – etwas ortsbezogener – die mit Recht als „historisch“ bezeichneten Landtagswahlen im Ländle. All diese Ereignisse hatten die Menschen aufgewühlt und einen jeden von uns berührt. Dieser Konsens, der auch in der zUStAende- Redaktion Einzug gehalten hatte, führte uns schnell zum Leitthema der Ausgabe: Mensch und Umwelt. Hierbei sollte es nicht nur um die Tatsache gehen, wie rücksichtslos Menschen häufig mit der Natur umgehen, sondern auch um verantwortungsvolles Handeln im Umgang miteinander. Was hilft, ist Aufklärung, und diese sollte – zumindest zu einigen Aspekten – die damalige Ausgabe der zUStAende bieten.

Über einen konstanten Zufluss an neuen Redaktionsmitgliedern erfreute sich die zUStAende-Redaktion besonders in diesem Semester. Große Lücken galt es zu füllen, nachdem sich ein paar unserer engagiertesten Mitarbeiter ins Praxissemester verabschiedet hatten. Schlussendlich war uns dies mit dreißig hochmotivierten Studenten und beinahe komplett neu verteilten Verantwortlichkeiten gelungen und die Arbeit konnte beginnen. Inhaltlich optimierten wir das Konzept der vorherigen Ausgabe dahingehend, dass man sich nun über vier verschiedene Themenblöcke informieren konnte: Wie immer fanden die Studierenden Artikel zum aktuellen Hochschulgeschehen, außerdem boten wir auch weiterhin unsere Classics und verschiedene Services. Wir hatten uns in der Ausgabe auf nur ein weiteres Thema beschränkt, das Leitthema „Mensch und Umwelt“. Als Letztes gab es dafür noch die neue Rubrik „Aus aller Welt“, deren Hintergedanke es war, besonders kreativen Autoren die Möglichkeit zu bieten, ohne Eingrenzung über ein Thema ihrer Wahl schreiben zu können – von Unkonventionellem bis hin zu Tabuthemen, hier fand man es.

Ein weiteres Thema während der Redaktionssitzungen war die Veredelung der aktuellen Ausgabe. Wir wollten die zUStAende optisch sowie haptisch aufwerten, sie zu einer Erscheinung, einem Erlebnis der besonderen Art machen. Möglichkeiten von Stanzungen bis Prägungen oder dem Einsatz von Folien gab es genug im eigenen Haus, doch die mussten finanziert werden – ein neues Anzeigenkonzept musste her, umfangreicher und zielgruppenorientierter als je zuvor.

Projekt-Details