zUStAende – Wintersemester 2010/2011

zUStAende – Wintersemester 2010/2011

Projekt-Beschreibung

Während meines Bachelors an der Hochschule der Medien in Stuttgart war ich lange Zeit für die Studentenzeitschrift zUStAende tätig – 3 Semester davon hatte ich die Hauptverantwortung für die rund 40-köpfige Redaktion und konnte mich in dieser Position kreativ austoben. Die zUStAende-Redaktion hat es sich zur Aufgabe gemacht, den Studierenden Semester für Semester ein qualitativ hochwertiges, inhaltlich interessantes Medium zu bieten, über das sie sich informieren und unterhalten können – eine Zeitschrift, geschaffen von Studenten für Studenten, unabhängig und komplett eigenständig, die sich jedes Semester neu erfindet und verbessert: Neue Themen, neue Erscheinungsformen, neue Beilagen und natürlich neue Konzepte.

Alle Fäden laufen dabei in der Position des Hauptverantwortlichen zusammen. Es muss eine Person geben, die einen Gesamtüberblick hat, alle Ansprechpartner kennt, die Teams und ihre Arbeiten miteinander verknüpft und dadurch die erfolgreiche Realisation der aktuellen Ausgabe gewährleistet. Doch nicht nur die Organisation und Leitung des Teams liegt im Aufgabenbereich des Hauptverantwortlichen: Er muss den übrigen Redaktionsmitgliedern auch ein Vorbild sein, sie motivieren, denn ohne Motivation geht bei einem so umfangreichen freiwilligen Engagement – gerade kurz vor der Prüfungsphase – gar nichts. Dazu sollte er selbst bei den kleinsten Arbeiten, wie dem Setzen von Texten ins Layout oder den verschiedenen Handarbeiten während der Weiterverarbeitung, persönlich mit anpacken. Der dritte Punkt, der für den Hauptverantwortlichen wichtig ist, ist der Fortschritt: Das Bestreben, sich von den Vorgängern abzuheben, einen bleibenden Eindruck zu hinterlassen und die zUStAende somit voranzubringen, ist zwar ein ungeschriebenes, aber dennoch wichtiges Ziel.

Zur Ausgabe des Wintersemesters 2010/2011:

Neues Semester, neues Team und passend dazu hielten auch die neuen Medien Einzug in die zUStAende-Redaktion. App- und Blogempfehlungen neben den klassischen Buchvorstellungen und Facebook, Twitter und StudiVZ als neue Kommunikationsmittel: Das Hauptthema dieser Ausgabe schwebte uns schon vor dem ersten offiziellen Redaktionstreffen vor – beim gemütlichen Pizzaessen der Ehemaligen. In dieser intensiven Diskussionsrunde wurde auch bereits festgelegt, dass zUStAende künftig crossmedial werden sollte. Die Umsetzung ließ nicht lange auf sich warten: Am 7. Oktober 2010 ging unsere Facebook-Fanpage online und es bildete sich innerhalb kürzester Zeit eine solide Fangemeinde, die fortan Fotos und Infos über den gesamten Entstehungsprozess erhielt und selbst auch in gewissem Umfang an der Konzeption der Ausgabe mitwirken konnte.

Zum ersten Redaktionstreffen Anfang Oktober erschienen knapp dreißig HdM-Studenten, die sich bei zUStAende kreativ austoben und Praxiserfahrungen sammeln konnten. Schnell kristallisierte sich die diessemestrige Redaktion heraus. Komplett neu verteilte Verantwortlichkeiten, viele Erstsemester und erfreulicherweise auch Austauschstudenten im Team – eine Kombination, die wohl einerseits Spannung, andererseits auch Herausforderung bedeutete. Das kreative Potenzial der neuen Redaktion kam schnell zum Vorschein: Mit einer Fülle an Ideen, Ergänzungen und Weiterentwicklungen zu Artikelvorschlägen oder dem modernen Erscheinungsbild der Ausgabe, ging das gesamte Team an die Arbeit. Klare Aufgabenverteilungen, strikte Deadlines und eine gehörige Prise Spaß während der wöchentlichen Treffen gestalteten den gesamten Entstehungsprozess mehr als angenehm. Selbst die Weiterverarbeitung nach der vorlesungsfreien Zeit raubte uns weitaus weniger Nerven, als in den letzten Semestern.

Projekt-Details